Kunst als Protest

Mehr als 20.000 Werke

Buch/Berlin. Mehr als 20.000 Personen aus Deutschland sind dem Aufruf der Künstlerinitiative “Kunststimmen gegen Armut” gefolgt und haben ein eigenes Werk, verbunden mit einem Apell gegen Armut in Deutschland, an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschickt.In beigefügten Begleitschreiben wird die Abschaffung der Hartz IV-Gesetze und die Einführung von Mindestlöhnen gefordert. Die Initiatoren, darunter auch Anne Radstaak aus Buch, sind überwältigt von der hohen Teilnehmerzahl. Diese große Resonanz zeige auch, “dass immer mehr Menschen mit der Politik des Kabinetts nicht einverstanden sind”, so Radstaak. Eine Regierungssprecherin teilte gestern nachmittag auf Anfrage unserer Zeitung mit, “dass über die Verwendung der Werke noch nicht entschieden worden ist”. (öl)

Quelle: Rhein-Lahn-Zeitung, Ausgabe Bad Ems, 22.11.2007

kunst-als-protest.jpg

2 Antworten zu Kunst als Protest

  1. Wer ist denn “Regierungssprecherin” ?
    Gruß
    Franziska Sylla

  2. Damit ist, laut Aussage des Redakteurs des o.a. Artikels, eine Mitarbeiterin des Bundespresseamts gemeint, die ihm telefonisch Auskunft gab.
    Gruß,
    Anne Radstaak

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